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  • AutorenbildKristina

So hilft Yoga dir in Krisen - 3 simple Tricks für deinen Alltag

Aktualisiert: 26. Apr. 2023

Wie du Selbstzweifel, den Kloß im Hals und das flaue Gefühl im Magen stoppst. Und dich wieder selbstbewusst und handlungsfähig fühlst.


Und zack: Da ist es wieder. Dieses schwere Gefühl im Magen, was dir deutlich zeigt: Deine Komfortzone hast du soeben verlassen.

Vielleicht hat sich gerade dein Partner, deine Partnerin von dir getrennt. Oder du dich. Vielleicht merkst du immer deutlicher: Der Job, den du nach dem Studium gewählt hast, ist es einfach nicht. Du fühlst dich in deiner Arbeitsumgebung überhaupt nicht mehr wohl und gehst schon mit Bauchweh hin.

Oder du bist gerade frisch umgezogen. Neue Stadt, neues Glück. Und findest dich viel zu oft viel zu einsam in deiner neuen Wohnung wieder. Freunde, Familie, die sozialen Kontakte fehlen dir total.


Das Gute an krisenhaften Situationen: Sie zeigen dir deutlich, dass da noch Luft nach oben ist. Dass da noch Raum für mehr Mut, Vertrauen und Wildheit in dir ist.

Denn mal ehrlich: Wie cool wäre es, wenn du all diese lebenstypischen Situationen mit Mut und Neugierde angehen könntest?

Damit dir die nächste Trennung Weltreise-feeling statt Augenringen gibt gibts hier


3 Tipps aus der yogischen Schatzkiste für Krisenfestigkeit und Selbstbewusstsein

Ja, das Leben ist ein Auf und Ab in der Gefühlsachterbahn. Und du weißt: Liebeskummer, Job-Krisen und Alltagsstress gehören genauso dazu, wie Urlaub am Meer und Schmetterlinge im Bauch.

Aber ganz ehrlich: Es wäre doch schön, wenn der Kloß im Hals und das flaue Gefühl im Magen nur auf der Durchreise wären.

Damit du bestimmst wie lange sich Liebeskummer und co in deinen vier Wänden aufhalten, gibt es hier 3 alltagstaugliche Tipps aus der yogischen Schatzkiste.

Das Tolle: sie arbeiten mit Deinem ganzen Körper und wirken so auch dort, wo positive Affirmationen und Kopf- Akrobatik versagen.

Neugierig?

Leg los.


Du fühlst wie du stehst


Du wirst staunen, wie sehr deine Art zu stehen mit deinem Selbstbewusstsein zusammen hängt. Gerade dann, wenn du dich müde fühlst. Vom Leben völlig an die Grenzen gebracht. Und dir Kraft wünschst. Vertrauen. Sicherheit. Warum uns der mühelose, aufrechte Stand und Sitz so schwer fällt? Weil wir gelernt haben, dass es sicherer ist sich nicht zu zeigen. Dass wir bloß nicht zu viel Raum einnehmen sollen. Wir stehen und sitzen klein. Halten die Knie zusammen und die Füße. Überschlagen die Beine. Lassen die Schultern nach vorne fallen und richten den Blick zu Boden. Weil wir nicht auffallen wollen. Uns anpassen. Uns benehmen.


Hier hilft dir die Yogapraxis gleich doppelt:

Du aktivierst die spiralförmigen Strukturen im Körper, die dich überhaupt mühelos aufrecht stehen lassen. Muskeln, Sehnen, Bänder - das ganze Fasziennetz - bekommt Kraft und Flexibilität zurück um dich aufzurichten.


Gewohnheit ist dein Freund: Die ständige Wiederholung dieser aufrechten Haltung - im Idealfall mehrfach in der Woche - führt dazu, dass dein ganzes System sich an diese Haltung gewöhnt. Und so fühlt es sich nach ein paar Monaten ganz normal an, der Welt mit erhobenem Kopf und aufgerichteter Wirbelsäule zu begegnen.


Ein Segen für dein Selbstbewusstsein. Denn das folgt deiner neuen aufrechten Haltung ganz natürlich. Und so geht's:


1. Tipp: der Atem richtet dich auf


Richte dich von innen heraus auf um deine eigene Größe wieder zu spüren:


Roll die Schultern breit nach hinten.

Atme weich und langsam ein.

Heb die Brustkorbmitte an.

Atme Schlüsselbeine und Schultern breit.

Lass die Einatmung in die Rippen strömen. Vorne und hinten.

Zieh am Ende den unteren Bauch leicht ein.

Lass die Einatmung immer weicher, langsamer und voller werden.

Gib dir so 5-10 Atemzüge.


Na, schon ein bisschen besser?

Weiter geht`s.


2. Tipp: Fokus Baby


Dein Kopf ist klug. Anstatt im tiefen Tal der Trauer zu versinken versucht er sich abzulenken:

Überteuerte Frustkäufe, kiloweise Eis mit Schoko Sauce und frustrierende Aufenthalte auf Datingplattformen lenken ab.


Kennst Du? Wir auch.

Zum Glück kennen wir auch eine bessere Alternative.

Eine, die Konto und Kilos schont und sofort hilft innere Ruhe und Gelassenheit wiederzufinden.

Das Beste: Du brauchst nur dich, 3-5 Minuten und - zumindest für den Anfang - einen ruhigen Ort.

So geht’s:


1.

Setz Dich bequem und aufrecht hin.

Schließe Deine Augen.

Schaff Platz zwischen oberer und unterer Zahnreihe.

Lege die Lippen locker aufeinander.

Entspann' dein Gesicht.


2.

Zähle deine Aus Atemzüge von 1-9.

Jeder Ausatemzug eine Zahl nach oben.

Bei 9 angekommen, beginne wieder bei 1.


Pro Tipp: Stell dir einen Wecker für 3-5 Minuten.


3. Tipp: Reguliere dein Nervensystem


Dein Kopf ist schon ruhiger, der Kloß im Hals aber noch da? Perfekt, denn mit der letzten simplen Übung bekommst Du direkten Zugriff auf dein Nervensystem.

Selbstwirksamkeit 2.0: Du bestimmst wie du dich fühlst.


Schnapp dir ein Kissen und setzt dich drauf.

Streck die Beine nach vorne aus.

Winkel die Knie leicht an.

Atme weich ein, heb den Brustkorb an.

Lass dich ausatmend mit langer Wirbelsäule über deine Beine gleiten.

Dein Kinn sinkt zum Brustkorb.

Atme ruhig für 10 Atemzüge weiter. Dein Kopf bleibt dabei schwer, der Brustkorb hebt einatmend zum Kinn.


Pro Tipp: Winkel die Beine soweit an das dein Bauch die Oberschenkel berührt.

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